Nach meinen Erfahrungen zu über 80% nichts mehr.
Es gibt zum Glück noch einige Ausnahmen … aber diese zu finden – ist meist recht schwierig. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf … und suche weiter …
An dieser Stelle und bei dieser Gelegenheit an alle, bei denen ein Handschlag noch etwas zählt, haltet durch – bleibt so … es wäre äußerst schade, wenn ihr euch den restlichen 80% anschließen würdet.
Warum schreibe ich das hier?
In den letzten Monaten häufen sich die Fälle, dass ich Anrufe von potentiellen Mandanten bekomme, was für den ersten Moment natürlich äußerst erfreulich ist.
Meist hatten sie schon Probleme mit Versicherern, bereits laufenden Schadenbearbeitungen, die wenig zufriedenstellend verliefen, Probleme mit dem eigenen Bürgschaftsservice – einen solchen überhaupt zu bekommen bzw. bestehende Avallinien zu erhöhen und der damit verbundenen Sicherheitenstellung usw. … zum Teil wurde sogar schon Geld in Rechtsanwälte investiert … und sind dennoch nicht wirklich weiter gekommen.
Bitte nicht falsch verstehen, es handelt sich dabei nicht um Mandanten, sondern um Unternehmer und zum Teil auch Privatpersonen, die bisher mit mir noch keinerlei Geschäftsbeziehung hatten.
Diese Probleme wurden von mir in allen Fällen zu 100% gelöst – ohne einen Cent dafür zu verlangen – lediglich auf die Zusage hin, dass ich künftig ihr Versicherungsmakler sein werde …
… und ich wurde zigfach enttäuscht.
Fazit:
Soll ich jetzt aufhören zu helfen?
Soll ich Geld dafür verlangen – nur was ist angemessen?
Irgendwie bin ich mir nicht wirklich sicher, was der richtige Weg ist.
In Zeiten in denen alles immer unpersönlicher, schwieriger und teilweise extrem langwierig wird … wieso zählt es da nicht mehr, wenn jemand unentgeltlich hilft?
Das ist und wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Fühlst du dich angesprochen – hast sogar die gleichen Gedanken – so hinterlasse einfach einen Kommentar – rufe mich an oder wir treffen uns mal auf einen Kaffee.
Tja was soll ich dazu sagen? Ich finde Beratung kostet Geld, gerade in den angesprochenen Fällen, wo du nicht der Makler warst, solltest du für deinen Einsatz eine Vergütung oder eine Aufwandsentschädigung von vornherein vereinbaren. Auch eine Rechtsauskunft oder eine beim Steuerberater kostet Geld.
Viele Grüße
rh
Danke für deinen Kommentar.
Mit dem Tipp “vornherein” sowas dachte ich mir auch schon und werde das künftig wohl so handhaben.
“Der Typ, auf dessen Wort man sich verlassen kann” scheint mir eine aussterbende Spezies zu sein. Es ist zwar schön, wenn man von anderen mit so einem Titel geschmückt wird, aber es bringt Dich im Arbeitsleben selten vorwärts.
Auch wenn es vielleicht nicht Deiner Art entspricht: Passe Dich in diesem Bereich der schlechten Seite unserer Gesellschaft an und mache schriftliche Verträge mit angemessenem Honorar.
Trotz aller Widrigkeiten viel Erfolg und Gruß
Frank R.
Danke für deinen Beitrag.
So wird das wohl werden. :-)