Für die Verantwortlichen könnte die Sex-Party in Budapest strafrechtliche Folgen haben. Insbesondere ein Mann steht im Visier der Untersuchungen: der Gründer des Finanzdienstleisters AWD.
Informationen des Handelsblatts zufolge, lud jener Mann zu der Orgie in Budapest ein, der jahrelang den Finanzdienstleister AWD führte: Kai Lange. Der AWD sorgte lange für negative Schlagzeilen, weil er Anlegern hochriskante Beteiligungen an Immobilienfonds empfahl (procontra berichtete am 10. März 2011).
Lange bestätigte als Vertriebsdirektor zu der dreitägigen Reise nach Budapest eingeladen zu haben, deren Highlight die besagte Abendveranstaltung in der Gellert-Therme war. Dem Handelsblatt gegenüber erklärte er, selbst anwesend gewesen zu sein, sich aber den ganzen Abend im Disco-Bereich aufgehalten und von dem bunten Treiben in der Therme erst aus der Zeitung erfahren zu haben. Weiterlesen →